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Was bislang einen Anruf erforderte, ist heute mit wenigen Klicks auf dem Smartphone erledigt. Die neue On-Demand-Mobilitätsanwendung BAST ist seit mehreren Wochen im Einsatz und markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer zeitgemäßen, barrierearmen Mobilität für die gesamte Region.
Die von Hacon und Padam Mobility entwickelte App läutet ein neues Kapitel für den bestehenden Mobilitätsdienst BAST ein – den bereits etablierten bedarfsgesteuerten Sammeltaxiverkehr der Region. Seit dem offiziellen Start ermöglicht die Anwendung den Fahrgästen eine deutlich komfortablere und eigenständigere Buchung ihrer Fahrten.
Ziel des Projekts ist es, das bestehende AST-System (Anrufsammeltaxi) auf das gesamte Bundesland auszuweiten und so ein flächendeckendes Angebot zu schaffen, das Mobilitätslücken in ländlichen und peri-urbanen Räumen schließt. In diesem Zuge werden sämtliche bislang eingesetzten Buchungs- und Dispositionssysteme durch eine einheitliche, moderne Software-as-a-Service-Lösung von Hacon und Padam Mobility ersetzt.
Hier kommt die technologische Expertise der beiden Partner zum Tragen: Zum Einsatz kommt eine mandantenfähige, mehrsprachige Buchungs- und Dispositionsplattform, die speziell für bedarfsgesteuerte Verkehre konzipiert ist. Die hochverfügbare Systemarchitektur gewährleistet einen stabilen 24/7-Betrieb – eine Grundvoraussetzung für einen Mobilitätsdienst, der täglich genutzt wird.
Ein zentrales Merkmal von BAST ist die nahtlose Integration in die bestehende Mobilitätslandschaft des Burgenlands. Die On-Demand-Fahrzeuge agieren nicht isoliert, sondern ergänzen gezielt das reguläre Busangebot. So übernehmen sie beispielsweise in den Morgenstunden die Funktion von Zubringern zu bestehenden Linienverkehren und sorgen für reibungslose Anschlüsse.
Mit einer geplanten Flotte von 60 Fahrzeugen entwickelt sich BAST zum größten On-Demand-Mobilitätsprojekt Österreichs.
Für die Verkehrsbetriebe Burgenland stellt der Schritt hin zur digitalen On-Demand-Mobilität einen bedeutenden Meilenstein dar. Geschäftsführer Wolfgang Werderits hebt insbesondere den gestiegenen Komfort für die Fahrgäste sowie den substanziellen Mehrwert für das öffentliche Verkehrsangebot hervor. Sein Kollege Johannes Jandrisevits betont darüber hinaus die übergeordnete Vision: eine klimafreundliche, bürgernahe Mobilität, die sich stärker an den tatsächlichen Alltagswegen der Menschen orientiert.
Aus Sicht von Hacon und Padam Mobility steht das Projekt exemplarisch für erfolgreiche Innovationspartnerschaften. Devina Pasta, CEO von Siemens Mobility Software, bringt es auf den Punkt:
„Die BAST-App zeigt, wie unsere Software das Reiseerlebnis verbessert, indem sie nahtlose, intermodale Tür-zu-Tür-Mobilität ermöglicht. Das neue digitale Angebot macht nachhaltige Mobilität im Burgenland zugänglicher und flexibler.“
BAST ist zudem vollständig in die Verkehrsauskunft Österreich (VAO) integriert – das von Hacon entwickelte intermodale Fahrplanauskunftssystem. Fahrgäste erhalten dadurch einen klaren Überblick darüber, wie ihre BAST-Fahrt in das Gesamtverkehrsnetz eingebettet ist – ein weiterer Baustein für eine verbesserte Nutzererfahrung.
Die Digitalisierung und der Ausbau von BAST gehen weit über ein technisches Update hinaus: Sie sind eine Investition in einen zugänglichen, flexiblen und nachhaltigen öffentlichen Verkehr. Mit dem bislang größten On-Demand-Projekt setzt das Burgenland ein starkes Signal – und einen Maßstab für andere Regionen in ganz Österreich.
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